Jenseits der Zeit Ikonenausstellung von Loukas & Irene Seroglou
Der Titel der Ausstellung verweist auf den transzendenten Ursprung und die zeitlose Dimension der Ikonenmalerei. Ausgehend von den geheimnisvollen Mumienporträts von Fayum, die von den frühen Christen zu einer der bedeutendsten Ausdrucksformen spiritueller Kunst weiterentwickelt wurden, entfaltet sich eine Bildsprache, die das Unsichtbare erfahrbar macht. Die Ikone ist weit mehr als ein Andachtsbild: Sie ist ein Ort der Begegnung, der Kontemplation und der inneren Wandlung. Seit Jahrhunderten meditieren Mönche über dieses „Fahrzeug des Himmels", das den Übergang von der sichtbaren Welt in das Absolute symbolisiert.
Das Künstlerehepaar Loukas und Irene Seroglou präsentiert auch in diesem Jahr die thematische Vielfalt und die künstlerische Tiefe der Ikonenmalerei. Neben klassischen Heiligendarstellungen werden kleinformatige Ikonen, umrahmt von byzantinischer und italienischer Buchornamentik, gezeigt.
Kurzbiographien
Loukas Seroglou kam 1960 mit Stipendium nach Wien, wo er Architektur, Malerei, Gebrauchsgrafik und Dekoration studierte und an zahlreichen Wettbewerben und Großbauten teilnahm, wie die Überbauung des Franz-Josef-Bahnhofes und das AKH. Seinen künstlerischen Werdegang begann er mit einer Reihe surrealer Bilder, deren Hauptthema die Sinnfrage des Lebens ist; die meisten davon befinden sich in Privatbesitz, so auch der des österreichischen Bundespräsidenten Dr. Rudolf Kirchschläger. Durch jahrelange Aufenthalte in der Mönchsrepublik Athos in Griechenland entdeckte er seine Liebe zur Ikonenmalerei, die er bei mehreren Mönchen erlernte. Er ist auch staatlich geprüfter Fremdenführer für Österreich und Griechenland.
Irene P. Seroglou absolvierte das Musikkonservatorium in Athen im Fach Klavier und nach einem kurzen Philosophiestudium in Luxemburg kam sie nach Wien, um sich gemeinsam mit ihrem Mann der Ikonenmalerei zu widmen, die sie bei verschiedenen Ikonenmalern auf Korfu und Kreta erlernte. Neben traditionellen Ikonen spezialisiert sie sich in der Kombination von Ikonographie und Realismus. 2025 wurde sie für den St. Leopold Friedenspreis des Stiftes Klosterneuburg nominiert.
Ikonen von Loukas und Irene Seroglou befinden sich in Privatsammlungen, Klöstern und Kirchen in Österreich, Griechenland, Deutschland, Frankreich und den USA.
- Datum: 24.07. bis 19.08.2026
- Öffnungszeiten: Täglich, 09:00–14:00 und 16:00–20:00 Uhr
- Ort: Bürgerspitalkirche St. Jakob beim Kammerhofmuseum Gmunden
Summary generated with artificial intelligence
Source: meinbezirk.at
Salzkammergut Events
Never miss an event.
Create your profile.
You might also like

Alfred Haberpointner - Ausstellung Festwochen Gmunden
12:00
Rain or shineGalerie 422 - Margund Lössl, Traunbrücke 9, 4810 Gmunden

Insta-Walk: "Aufstand & Erinnerung – A Search for Traces in the Present"
15:00
Stadtgemeinde Gmunden, Rathausplatz 1, 4810 Gmunden

Nostalgic Ride on the Traunseetram
08:59
Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H., Kuferzeile 32, 4810 Gmunden

Steamship Gisela
Gmunden

Herzzeit
19:30
Rain or shineStadttheater Gmunden, Theatergasse 7, 4810 Gmunden

Alfred Haberpointner - Exhibition Opening
11:00
Rain or shineGalerie 422 - Margund Lössl, Traunbrücke 9, 4810 Gmunden

Exhibition "fading fields. Rural Visions between Imagination and Disappearance"
11:00
Rain or shineK-Hof Kammerhof Museen Gmunden, Kammerhofgasse 8, 4810 Gmunden

Summer Exhibition: 20th Century Prints
10:00
Rain or shineLa Galerie - Elisabeth Stumpfoll, Am Graben 17, 4810 Gmunden
Discover More
Is this your event?
As the organizer you can claim it, add a photo and keep it up to date — for free.



